
Der 1938 geborene Künstler erhielt seine Schauspielausbildung von 1957 bis 1960 an der Theaterhochschule Leipzig. Nach ersten Engagements in Rudolstadt und Plauen ging er 1966 an das Staatsschauspiel nach Dresden und danach von 1985 bis 1988 an die Volksbühne Berlin. Spätere Gastspielverpflichtungen führten ihn an das Bayrische Staatsschauspiel München, die Kleine Komödie "Das Ei" im Friedrichstadtpalast Berlin, die Sächsische Staatsoper Dresden und das Teatro alla Scala Mailand. 1988 gründete Friedrich-Wilhelm Junge das Dresdner Brettl und ist seitdem dessen Künstlerischer Leiter. Neben bedeutenden Rollen, wie Hamlet, Don Carlos, Faust oder dem Bassisten in Süskinds "Kontrabass", spielt Friedrich-Wilhelm Junge diverse szenische Programme nach Literaturvorlagen, gestaltet Chansonprogramme und arbeitet beim Film und Fernsehen. Friedrich-Wilhelm Junge wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Kunstpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet.