17. Schubertiaden Schnackenburg

18. Schubertiaden Schnackenburg | 24. bis 29. August 2010

Emil Rovner - Violoncello

Emil Rovner ist zurzeit wahrscheinlich der einzige Künstler, der parallel zu seiner internationalen Konzerttätigkeit als Cellist auch eine Konzertlaufbahn als Sänger verfolgt. 1975 in Gorki, Russland, geboren, debütierte Emil Rovner bereits im Alter von 10 Jahren als Solist mit dem Sinfonieorchester Gorki. Er studierte Violoncello bei Anatoli Lukianenko, Ivan Monighetti und Boris Pergamenschikow an den Musikhochschulen von Madrid, Basel und Berlin sowie Gesang bei Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis und Dirigieren bei Margarita Samorukova. Im Jahr 1998 gewann er den 1. Preis sowie den Gewandhauspreis beim 11. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig /Fach Violoncello und tritt seitdem regelmäßig auf großen internationalen Bühnen und mit renommierten Orchestern auf. Großes Aufsehen erregte sein Debüt im Großen Saal der Philharmonie Berlin mit der Deutschen Erstaufführung des Violoncellokonzerts von Boris Tschaikowsky sowie das Debüt beim Lucerne Festival. Im Oktober 2007 wurde Emil Rovner als einer der jüngsten Professoren an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen. Im Jahr 2008 erscheint beim Label DIVOX die Debüt Solo-CD von Emil Rovner mit Werken für Violoncello Solo sowie für Gesang von Mieczyslaw Weinberg (Welt-Ersteinspielung). Emil Rovner leitet regelmäßig internationale Meisterkurse für Violoncello in der Schweiz, Portugal und Russland.

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